Daniel goes Sweden

2006-08-25

Ein verdammt langer Abend...





Am Freitag abend bin ich mit Michael zu einem Konzert von einem Radionsender in Kungsträdgarden, NRJ in the park. Auf dem Programm standen diverse in Schweden wohl recht bekannte Bands:
Von Pop (Sunblock) über schwedischen Hip-Hop (Snook) bis Techno (Basshunter) war eigentlich für jeden Geschmack was dabei und teilweise kannten wir die Lieder entweder aus Clubs oder auch aus dem deutschen Radio. Everytime we touch von Cascada und Boten Ana von Basshunter laufen hier in den Clubs zur Zeit rauf und runter. Bei Letzterem mal auf den Text achten: der singt wirklich über einen IRC-Bot. Kaum zu glauben dass das Lied es hier auf Platz 1 in den Charts gebracht hat. Es war ordentlich was los, auch wenn das Publikum im Schnitt cirka zehn Jahre jünger war als wir.
Danach sind wir nach Nymble auf eine Party für die Austauschstudenten. Man hat eigentlich jeden dort getroffen, die Musik war gut und das Bier für schwedische Verhältnisse billig. Es war nur leider unerträglich heiß, da die Fenster geschlossen bleiben mussten und es wirklich gerammelt voll war.


Die Party war leider wie viel zu früh zu Ende. Dann nahm das Übel seinen Lauf... Ich bin mit Patrick, Moritz und Dani zur U-Bahn-Station gelaufen. Als die U-Bahn nach Lappis kam, was eigentlich nicht unsere Richtung ist, hat Dani uns überzeugt noch mit auf eine Flurparty zu kommen. Miguel sei schon dort und es sei ganz toll. Als wir dann in Lappis ausgestiegen sind, haben wir gemerkt dass es eigenlich eine dämliche Idee ist, da wir nicht mehr Hause kommen. Moritz und Patrick sind also mit der letzten U-Bahn nach Hause gefahren, während ich mich dazu breitschlagen ließ mitzugehen. Die Party war am Anfang ganz nett, auch wenn viel zu viele Spanier da waren, was dann immer darauf hinaus läuft dass nur Spanisch gesprochen wird.

Irgendwann hat es sich dann schnell geleert und bald saßen nur noch Miguel, Dani und ich verloren und müde auf dem Sofa rum, während um uns herum schon aufgeräumt wurde. Wir sind dann mit der ersten U-Bahn kurz nach 6 zurück nach Sundbyberg gefahren. Die Spanier waren dann wohl auch ziemlich müde, wie man unschwer erkennen kann: